Portrait Fulvio Grimaldi

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"Man ist seitens des Westens total verantwortungslos was die Kriege betrifft."

Es gibt sie noch die hinterfragenden und kritisch berichtenden Journalisten. Man findet sie kaum in der gängigen Medienlandschaft. Dort hat man sie entlassen oder entmündigt. Sie berichten im Netz, auf ihren Blogs, Facebookfanseiten oder auf Youtube über aktuelle Zusammenhänge. Fulvio Grimaldi, ein italienischer Kriegsberichterstatter und überzeugter Humanist ist so einer, wie im Interview auf KenFM sehr deutlich wird. Ken Jebsen spricht mit ihm über weltpolitische Themen, die Europa und damit unvermeidbar mit Deutschland zusammenhängen.

Fulvio Grimaldi

Unter anderem spricht er davon, dass "die freie Bildung einer Meinung zur Zeit nicht möglich ist, da der Großteil der Bevölkerung von den Massenmedien abhängt", die wie eine Marionette von einer Machtelite in den Händen gehalten wird. Gleichzeitig sind große Teile der Bevölkerung von den regierenden Parteien, die ohnehin nur Funktionäre dieser Machteliten sind, enttäuscht. Sie werden von denen beschimpft, wie es erst kürzlich wieder mit dem EU-Präsidenten Martin Schulz (SPD) der Fall war.

Lächeln ist immer nett

So etwas führt unweigerlich zu Frust, der sich entweder im Verweigern des Wahlrechts oder sogar im Wählen populistisch agierender Parteien von denen sie sich aufgefangen fühlen, äußert. Es ist klar von welcher Partei hier die Rede ist... Populismus ist laut Grimaldi ein Trick der Propaganda der vielfältig genutzt wird. Vor diesem Hintergrund ist im Übrigen erwähnenswert, dass die AfD nicht das Geldsystem hinterfragt und sich eindeutig an die Seite der NATO und damit an die der EU, die ja ein untergebener Verbündeter der USA ist stellt. Sie sieht sich also exakt dort, wo sich die aktuellen Regierungsparteien ebenfalls befinden. Mit der Flüchtlingsfrage, die sie scheinbar vertritt fängt sie weite Teile der Bevölkerung ein. Auf der anderen Seite existiert die als Gutmütigkeit und Menschlichkeit getarnte Auffassung linker Politiker. Nun ist in den Mainstreammedien folgender Fakt zu vermissen: Es waren die jungen geschulten Syrier die wahrscheinlich für die deutsche Wirtschaft einen Vorteil brachten. Fulvio Grimaldi meint: „Das waren die 800.000 Menschen danach war Schluss.“ Exakt das passiert jetzt. Die Regierung fängt an zurückzurudern natürlich auch weil sie sieht, dass es nicht nur Flüchtlinge ins Land gespült hat und Herr Gabriel stellt sich plötzlich öffentlich gegen Frau Merkel. Es riecht wie ich finde stark nach abgekartetem Spiel. Doch noch einmal ins Jahr 2015. Grimaldi sagt dazu: Ein Land wie Syrien wird respektive seiner „gebildeten und zukunft­schaffenden Menschen“ ausgeleert. „Die besten Leute werden gezwungen das Land zu verlassen.“ Das passiert auf der einen Seite, auf der anderen Seite werden den EU-Staaten erschwert eigene politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Hierbei werden Flüchtlinge als politische Waffe eingesetzt weil sie wie im Fall Deutschland, das Land in zwei sich gegenüberstehende Lager spaltet, die sich bekämpfen. Das schwächt den Staat von innen her. Also der Verbündete wird entkräftet weil es ihm infolge dessen schwer gemacht wird unabhängige politische, militärische und ökonomische Entscheidungen zu treffen. Er darf nicht zu stark und eigenständig sein um im Osten einen geopolitisch auf der Hand liegenden Verbündeten zu sehen. Dieser Verbündete wäre meiner Meinung nach die Russische Föderation. Auch hier sehen wir ganz deutlich wie beispielsweise das ZDF oder die ARD versuchen in keiner neutralen Weise, sondern in einer sehr einseitigen Berichterstattung gegen Russland Meinung zu bilden. Demgegenüber empfehle ich Quellen wie RussiaTV oder wenn wir im eigenen Land bleiben journalistische Beiträge von Gabriele Krone-Schmalz, die sich nicht der aktuellen journalistischen Tagesordnung in Deutschland anpassen.

Ich habe das Interview in seinen Inhalten stark gerafft. Wer Lust hat, kann sich hier das komplette Gespräch zwischen Ken Jebsen und Fulvio Grimaldi anschauen. Ich empfehle es ausdrücklich.