Galicien, der hohe Norden Spaniens

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Es war nicht meine erste und wird nicht meine letzte Reise nach Spanien gewesen sein. Bisher kannte ich ein wenig den spanischen Süden, die Balearen und Barcelona. Galizien im Norden sollte es diesmal sein. Gegenüber der kargen Schönheit andalusischer Landschaftsstriche, die man für sich entdecken muss, öffnet sich die üppige Pracht galizischer Natur dem Besucher von ganz allein. Warum auch immer, aber ich hatte es mir kühler und südenglischer vorgestellt. Es war dann doch spanischer und sogar wärmer. Die Islas Cíes auf Sichtweite mit Vigo wirken mit ihren weißen Stränden und türkisfarbenem Wasser sogar karibisch. Die willkommende Freundlichkeit der Galizier war uns bereits aufgefallen, Vigos Altstadt lohnt und wer wie ich ein Freund des Urban Decay ist, der hat auch beim Rest die Kamera im Anschlag.

Falls sich nun jemand fragen sollte, warum ich auf einmal meine Reiseeindrücke veröffentliche, auch das hat etwas mit der Malerei zu tun. Ich habe fast ausschließlich mit einer analogen Mittelformatkamera fotografiert, die die Vorlagen für meine Malereien liefern soll. Der analoge Film bildet anders ab als der digitale Sensor. Mir gefällt die Ästhetik. Die Bilder erkennt ihr daran, dass sie quadratisch sind und sich zum Vergrößern anklicken lassen.